Leben in den Gastfamilien

11. September 2018 0 Von Marlap

Hallo ihr Lieben!

Inzwischen sind wir seit mehr als drei Wochen hier – unglaublich!

Seit Samstag vor einer Woche wohnen wir jetzt auch in unseren Gastfamilien. Wir waren natürlich alle ultra aufgeregt, aber wir hatten einen Teil der Familie schon zuvor einmal kennengelernt.

Auf jeden Fall bin ich super dankbar, in dieser Gastfamilie gelandet zu sein und fühle mich sehr wohl!:)

Tenorio Gadea 267; mein neues Zuhause

Meine Gastfamilie besteht aus meiner Gastmutter Amelia, ihrer Tochter, deren Mann Ephrain und ihrem 8-jährigen Sohn Matthew (der super süß aber auch ein ziemliches Schlitzohr ist:D). Ich wohne mit Amelia in der unteren Wohnung und habe ein eigenes kleines Zimmer, außerdem gibt es warmes Wasser zum Duschen und echt leckeres Essen😋 Leider sind wir meist nur morgens zum Frühstück in der Familie – da wir jetzt unseren Arbeitsplan haben, ernähren uns den restlichen Tag von Leckereien aus der Cafetería im Y oder umliegenden preiswerten Restaurants.

Der Weg zum Y ist von unserem Stadtvirtel San Martín de Porres aus leider etwas länger – eine Stunde mit dem Bus – und sehr abenteuerlich! Meine erste Busfahrt allein war zienlich aufregend für mich, da Busfahren hier ein bisschen anders funktioniert als in Deutschland. Will man einen Bus nehmen, stellt man sich an den Straßenrand und winkt einem Bus, der die richtige Farbe und den richtigen Straßennamen außen aufgemalt hat. Drinnen zahlt man dann bei einem Geldeintreiber und wenn man aussteigen will, ruft man „baja!“ und der Bus lässt einen an einer Straßenecke raus (was voraussetzt, dass man weiß, wo man sich befindet😂).

Meine Straße.

Im Moment ist alles noch immer ein bisschen unwirklich, man lebt zwar hier in Lima aber der Kopf hat das noch nicht zu 100% realisiert.

Allerdings wird mein Spanisch langsam besser!😊

Bis bald!

Eure Marla